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Erfahrungsberichte
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ERFAHRUNGSBERICHTE

Angela Hörmann

Ich bin seit April 2006 bei der Firma Hofer KG – Zweigniederlassung Rietz – als Regionalverkaufsleiterin tätig. Mein Einsatzbereich ist sehr vielseitig. Zu meinen täglichen Hauptaufgaben gehören die Personalführung, die Betreuung von sechs Filialen und die Vergabe von Aufträgen an verschiedene Firmen.

Selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten wird von mir als Regionalverkaufsleiterin erwartet. Diese Tätigkeit vermittelt mir das Gefühl ein wertvoller und wichtiger Mitarbeiter zu sein.

Jeder Regionalverkaufsleiter wird mit bestimmten Spezialgebieten beauftragt. Bei der Vergabe der Aufgaben werden die persönlichen Stärken berücksichtigt. In meinem Wirtschaftspädagogik Studium beschäftigte ich mich mit der Ausbildung von Jugendlichen. Meine erworbenen Kenntnisse kann ich als Lehrlingsbeauftragte einsetzen.

Die Zusammenarbeit mit unseren Lehrlingen bereitet mir sehr große Freude. Der Erfolg meines Einsatzes wurde durch den Landessieg beim Lehrlingswettbewerb bestätigt. Weiters habe ich erstmals Betriebsbesichtigungen bei diversen Lieferanten unseren jungen Mitarbeitern ermöglicht.

Das angenehme Arbeitsklima, der sichere Arbeitsplatz, die überdurchschnittliche Entlohnung und das hochwertige Firmenauto motivieren mich, mit vollem Einsatz für die Firma zu arbeiten.

Die klaren Richtlinien bringen Struktur in unser Unternehmen und vereinfachen viele Arbeitsschritte.

Meine Firma investiert sehr viel Geld in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Es finden regelmäßige Schulungen zu den Themen Führungsqualitäten, technische Filialgrundkenntnisse, usw. statt, die ich gerne besuche und von denen ich sowohl beruflich als auch persönlich profitiere.

Hofer ist Teil der international tätigen Unternehmensgruppe ALDI SÜD. In Griechenland wurden im November 2008 die ersten Filialen eröffnet.
Ich bekam im August 2009 die Gelegenheit für ein halbes Jahr, dort als Regionalverkaufsleiterin zu arbeiten. Meine Aufgaben bestanden vorwiegend in der Unterstützung meiner griechischen Kollegen bei der Eröffnung und Etablierung neuer Filialen. Der Auslandsaufenthalt gab mir einerseits die Möglichkeit meine in Österreich erworbenen Erfahrungen und mein Wissen weiter zu geben, andererseits meinen eigenen Horizont zu erweitern.

Zwischenzeitlich bin ich nach Österreich zurückgekehrt und betreue meine ehemaligen Filialen. Gestärkt durch die Erfahrungen in Griechenland bin ich bereit, mich neuen Herausforderungen in Österreich zu stellen.

 

Markus Eibensteiner

Werdegang
Nach meinem Wirtschaftsingenieur-Studium an der Fachhochschule Wiener Neustadt begann ich im Oktober 2005 als Regionalverkaufsleiter bei der Hofer KG in der Zweigniederlassung Loosdorf.

Mein Job
Mein Ziel während des Studiums war es immer, im Beruf eigenständig und als „Unternehmer“ arbeiten zu können. Diesen Wunsch kann ich mir bei Hofer voll und ganz erfüllen.

Als Regionalverkaufsleiter bin ich zurzeit für 4 Hofer-Filialen mit insgesamt 50 Mitarbeitern führungsverantwortlich.
Zu meinen Hauptaufgaben zählen Mitarbeiterführung und -weiterentwicklung. Das heißt unter anderem, die richtigen Mitarbeiter für meine Filialen auszusuchen, das Führungsteam in den Filialen zu bilden und die Mitarbeiter weiterzuentwickeln. Nachdem ich mir bei Filialbesuchen einen kurzen Überblick über das Tagesgeschäft in der Filiale verschafft habe, widme ich mich beispielsweise der Warenpräsentation, der Warenverfügbarkeit und der Qualität der Produkte. Die diversen Themen und Anliegen bespreche ich mit dem/r Filialleiter/in, um unseren Kunden eine attraktive und ansprechende Filiale bieten zu können.

Die Ergebnisse in den Filialen (Inventuren, Umsätze, Kosten, ...) spiegeln den Erfolg meiner Arbeit und den meiner Mitarbeiter in den Filialen wider.

Die Vielfalt an Aufgaben, wie zum Beispiel Winterdienst und Grünanlagenpfleger organisieren, neue Filialen planen und eröffnen oder Handwerker mit der Durchführung von Reparaturen beauftragen, macht die Arbeit abwechslungsreich und spannend.

Regionalverkaufsleiterteam
In der Zweigniederlassung Loosdorf treffe ich mich regelmäßig mit allen Regionalverkaufsleitern zu gemeinsamen Besprechungen mit dem direkten Vorgesetzten. Dabei werden wichtige Themen besprochen, Neuigkeiten seitens des Unternehmens bekannt gegeben und Aktivitäten abgestimmt.

Neben den alltäglichen Aufgaben bin ich als Regionalverkaufsleiter auch für spezifische Themen verantwortlich und Ansprechperson für Mitarbeiter, Kollegen und Vorgesetzte. In Projekt- oder Arbeitsgruppen arbeite ich mit anderen Regionalverkaufsleitern an diversen fachspezifischen Themen. Auf Grund meiner technischen Interessen und meines Wirtschaftsingenieur-Studiums bin ich unter anderem in der Projektgruppe für Kassensysteme, Alarmanlagen und Kühlanlagen tätig.

Ausbildung zum Regionalverkaufsleiter
Für die Aufgaben und die Position eines Regionalverkaufsleiters wurde ich seitens des Unternehmens bestens vorbereitet und geschult. In einem Trainee-Programm (Dauer ca. 7 Monate) wurde ich für diese verantwortungsvolle Position „fit gemacht“.
Nach zwei Filialzeiten, in denen ich selbstständig als Filialleiter Filialen führen durfte, durchlief ich an der Seite von verschiedenen Regionalverkaufsleitern das „Training-on-the-Job“. Dabei habe ich versucht, mir die besten Vorgehens- und Arbeitsweisen meiner erfahrenen Kollegen anzueignen.

Praxis und Erfahrungen im Ausland
Bereits bei meiner Einstellung habe ich erfahren, dass es auch die Möglichkeit gibt, im Ausland zu arbeiten. Im April 2009 bekam ich die große Chance, für ein halbes Jahr in Griechenland für ALDI tätig zu sein. Diese Chance ergriff ich natürlich sofort und konnte somit meinen Traum, im Ausland zu arbeiten, verwirklichen.

Meine Aufgaben in Griechenland bestanden darin, meine bisher bei Hofer gesammelten Erfahrungen an griechische Regionalverkaufsleiter weiterzugeben und Ihnen unterstützend zur Seite zu stehen.

Vor allem in den Bereichen Mitarbeiterführung, Filialeröffnung, Abläufe im Tagesgeschäft, Ladenoptik und Filialtechnik habe ich mein Wissen an die griechischen Regionalverkaufsleiter weitergegeben.

Neben beruflichen Erfahrungen konnte ich auch viele Eindrücke von Griechenland in diesem halben Jahr sammeln. Ich lernte die griechische Lebensweise und Kultur kennen und habe an Wochenenden verschiedene Sehenswürdigkeiten besichtigt.

Meine Zukunft
In der Position des Regionalverkaufsleiters möchte ich weiterhin viele Erfahrungen sammeln und meine Filialen weiterentwickeln. Hofer bietet auch die Möglichkeit, innerhalb des Unternehmens in weitere Führungspositionen wie Leitung Logistik, Filialentwicklung, Verkauf, Einkauf und Verwaltung aufzusteigen.

 

Sabine Oswald-Gschiegl

BEWERBUNG. Nach meinem Jus-Studium und einem BWL-Studium an der Universität Wien und zahlreichen Praktika in diversen Berufssparten (Pharmafirma, Rechtsanwaltskanzlei, Bezirkshauptmannschaft, UNO-Praktikum in New York, Gericht) wurde mir klar, dass mein zukünftiger Job von Eigeninitiative, Flexibilität, Verantwortung und Herausforderungen geprägt sein sollte. Als frischgebackene Absolventin stellt aber gerade die spärliche Berufserfahrung oftmals ein großes Hindernis dar, einen Arbeitsplatz zu finden, der diesen Anforderungen gerecht wird. Nicht so bei Hofer. Nach einer Online-Bewerbung wurde ich vom Geschäftsführer der Zweigniederlassung Stockerau zu einem Gespräch eingeladen und kurze Zeit später begann meine Einschulung als Regionalverkaufsleiterin.

WILLKOMMEN. Am ersten Arbeitstag wurden mir nach einer kurzen Vorstellungsrunde von meiner Vorgesetzten, Leiterin Verkauf der Zweigniederlassung, die Autoschlüssel meines neuen Audi samt Firmenhandy ausgehändigt und schon ging es direkt los, die Hofer-Welt zu erkunden. Volles Gehalt gibt es bereits von Anfang an. Der Audi steht übrigens auch außerhalb der Arbeitszeiten privat zur Verfügung.

EINBLICK. In der ersten Einschulungsphase begleitet man erfahrene RegionalverkaufsleiterInnen für einige Wochen, die Verantwortung für 5 bis 7 Filialen mit bis zu 60 Mitarbeiter tragen. Dabei erhält man einen guten ersten Einblick in die unterschiedlichen Management-Aufgaben, die von Personalentwicklung, Personalführung bis hin zu Controllingaufgaben in den Filialen reichen.

PRAXIS. Danach beginnt die 2-monatige „Filialzeit“, die ich in Filialen in Laa/Thaya und in Wien absolvierte. Während dieser Zeit führt man nach einer kurzen Einarbeitungszeit selbständig und alleinverantwortlich eine Filiale. Zugegebenermaßen, es ist nicht einfach, Regale aufzufüllen, Bestellungen mit den richtigen Mengen zu tätigen, Werbeaktionsblöcke auf- und umzubauen, Mitarbeiter einzuteilen, auf Kundenreklamationen und –wünsche einzugehen – jedoch ist dieser Teil des Training-on-the-job samt den dadurch gewonnenen Erfahrungen unerlässlich und wichtig, um später als Regionalverkaufsleiterin sowohl von den Mitarbeitern als auch von den Kunden akzeptiert zu werden. Man gewinnt dadurch ein besseres Verständnis für auftretende Probleme in den Filialen, lernt dabei Mitarbeiter zu führen und erlangt einen unerlässlichen Überblick über das Sortiment. Alles Fertigkeiten, ohne die man den Job als Regionalverkaufsleiterin nicht erfolgreich ausführen könnte.

THEORIE. In den im Anschluss an die Filialzeit abgehaltenen Seminaren und Ausbildungswochen habe ich nicht nur nette Kollegen anderer Zweigniederlassungen kennen gelernt, sondern vor allem wichtige Einblicke in die unterschiedlichsten Bereiche wie Einkauf, Verwaltung und Logistik gewonnen, die neben dem Bereich Verkauf die Stützpfeiler der flachen Hierarchien einer jeden Zweigniederlassung symbolisieren. Zu den Seminaren zählen übrigens nicht nur intern organisierte Kurse, sondern beispielweise auch Lehrlingsausbildungs- und Fahrtechnikkurse.

TEAMGEIST. Einige weitere Wochen durchlief ich meine weitere Ausbildung wieder an der Seite verschiedener RegionalverkaufsleiterInnen, wobei die Urlaubsvertretung dem letzten Schliff der Ausbildung dient. Gerade in dieser Phase zeigt sich auch der hilfreiche Rat von Kollegen, die stets ein offenes Ohr für Fragen und Probleme haben, als besonders wertvoll. Teammeetings finden mindestens einmal im Monat mit unseren direkten Vorgesetzten, den Leitern Verkauf, statt, wobei hier wichtige Informationen fließen, Neuigkeiten bekannt gemacht und Aktivitäten abgestimmt werden.

BEREICH. Zu meinen täglichen Aufgaben gehört in erster Linie die Mitarbeiterführung, die insbesondere Einstellungen, Beförderungen und die Weiterbildung meiner Mitarbeiter umfasst. Besonders wichtig ist hierbei ein zuverlässiges Vertrauensverhältnis zu meinen Filialleitern, die ich regelmäßig persönlich in den Filialen besuche. Die Arbeitszeiten sind frei einteilbar, neben dem Sonntag ist noch ein weiterer Tag der Woche, ein Vormittag und ein Nachmittag frei. Telefonische Erreichbarkeit kennt die Grenzen dieser Arbeitseinteilung allerdings nicht immer: Die einem übertragene Verantwortung umfasst auch ab und zu Verantwortlichkeit rund um die Uhr.

SPIELREGELN. Nach meiner individuellen und praxisnahen Einarbeitung in der Hofer KG in Stockerau bin ich nunmehr in meinem Bereich mit einer spannenden Aufgabenvielfalt konfrontiert, die durch den detaillierten Einarbeitungsplan und durch von Hofer vorgegebene klare Spielregeln nach kurzer Zeit bereits problemlos bewältigbar ist. Innerhalb dieser Spielregeln hat jeder Regionalverkaufsleiter größte Entscheidungskompetenz inne, die von Auftragsvergaben über allfälligen Reparaturarbeiten bis hin zu Organisation von Neueröffnungen reicht.

VERANTWORTUNGSBEWUSSTSEIN. Als Regionalverkaufsleiterin genießt man von Anfang an großes Vertrauen von Vorgesetzten. Regelmäßig berichte ich vom Tagesgeschehen meiner Filialen meiner Vorgesetzten, Leiterin Verkauf, die mir wiederum regelmäßig Feedback auf meine Informationen, Leistungen und Aktivitäten gibt und konstruktive Kritik übt.

ZUKUNFT. Mein Ziel ist es, meinen Mitarbeitern ein ausgeglichenes Arbeitsumfeld zu bieten und durch attraktive und gepflegte Filialen für hohe Kundenzufriedenheit während der gesamten Öffnungszeiten zu sorgen. Ich schätze an meinem Beruf, dass er mir nicht nur die Möglichkeit bietet, innerhalb des Unternehmens zu höheren Führungspositionen wie der Leitung von Einkauf, Filialentwicklung, Logistik, Verkauf und Verwaltung aufzusteigen, sondern auch im Ausland weitere Erfahrungen sammeln zu können, was gleichzeitig die internationale Geschäftsorientierung der Hofer KG in der Unternehmensgruppe ALDI SÜD widerspiegelt.

FAZIT. Ich habe versucht in diesem kurzen Erfahrungsbericht so prägnant wie möglich die Eindrücke meines ersten Arbeitsjahres zu skizzieren. Wer nach erfolgreichem Uni-Abschluss also seine hohen Ambitionen gleich im Berufsleben weiter intensivieren möchte, dem bietet die Hofer KG ein perfektes Arbeitsumfeld für seine Jungmanagerkarriere. Sicherlich, dann und wann durchlebt man zu Beginn ein Wellenbad der Gefühle, doch lernt man relativ bald in dem breiten Ozean an Arbeitsherausforderungen zu schwimmen und ein wenig später auch darin zielsicher zu navigieren. Ich persönlich habe den Sprung ins kalte Wasser jedenfalls bis heute nicht bereut.

 

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Hofer-Lehrlinge leiten eine Filiale in Wien

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