Von Südafrika nach Österreich - Sean hat sein Karrierematch bei HOFER gefunden

Der Südafrikaner Sean Smit hat sich 2020 für eine Karriere bei HOFER in Österreich entschieden. Nach monatelangem strengen Lockdown in Südafrika hat er sich für eine Stelle im International Supply Chain Management in unserer Internationalen Management Holding beworben und eine Zusage erhalten. Im Interview mit Sean erfährst du mehr über ihn und den Weg zu seinem neuen Lebensabschnitt.

 

Sean, beschreibe dich selbst in drei Worten!

Sean: Abenteuerlustig, enthusiastisch und reisebegeistert.

Sean, wie alt bist du?

Sean: Ich habe im Juli meinen 36. Geburtstag gefeiert und es war unvergesslich für mich, da es mein erster “Sommer-Geburtstag” war. In Südafrika ist im Juli nämlich Winter.

Wo und wie bist du aufgewachsen?

Sean: Ich bin in einer kleinen Familie im Küstendorf Amanzimtoti, in KwaZulu Natal aufgewachsen. Ich habe einen Bruder der noch immer in Amanzimtoti wohnt und meine Eltern leben in Johannesburg.

Welche Sprache wird dort gesprochen? Und welche Sprachen sprichst du?

Sean: Die wichtigsten Sprachen in Südafrika sind Englisch und Afrikaans, aber es gibt elf offizielle Sprachen. In meiner Heimatregion spricht man zusätzlich Zulu. Ich selbst spreche Englisch, Afrikanns und ich kann ein paar einfache Sätze in Zulu und Deutsch.

Wo hast du vor HOFER gearbeitet?

Sean: Ich habe vor HOFER für die Tochtergesellschaft einer deutschen Firma gearbeitet, die ihren Hauptsitz im Schwarzwald hat.

Welche Ausbildung hast du gemacht?

Sean: Ich habe den Bachelor of Commerce (BCom) in Logistik und einen Bachelor of Commerce Honors (BComHon) in Supply Chain Management gemacht, das ist vergleichbar mit dem Master in Österreich.

Wie hast du von HOFER als Arbeitgeber erfahren?

Sean: Das erste Mal ist mir HOFER bereits während meinem Urlaubsaufenthalt in Österreich aufgefallen. Die Entscheidung mich bei HOFER zu bewerben habe ich jedoch erst drei Monate später getroffen.

Wie bist du zur Entscheidung gekommen dich bei HOFER zu bewerben?

Sean: Das ist eine längere Geschichte. Mein Partner und ich waren im Februar 2020 auf Urlaub in Österreich und da wurde ich erstmals auf HOFER aufmerksam. Grundsätzlich war ich immer davon überzeugt, dass ich nach Deutschland ziehen werde, da ich bei einer deutschen Firma gearbeitet habe. Das war mein Plan, doch mit Ausbruch der COVID-19 Pandemie hat sich für mich einiges verändert. Südafrika hatte einen der strengsten Lockdowns überhaupt und wir waren ab März 2020 alle im Homeoffice. Im Mai 2020 verspürte ich das Bedürfnis, etwas zu ändern, der Lockdown brachte mich dazu nachzudenken wie eintönig das Leben sein kann und dass wir uns immer selbst herausfordern sollten um Veränderungen zu bewirken. Durch Zufall bin ich auf die von HOFER ausgeschriebene Stelle gestoßen. Ich hätte mir zuvor nie träumen lassen, dass ich als Südafrikaner nach Österreich ziehe, um im International Supply Chain Management für ein riesiges internationales Unternehmen zu arbeiten.

Wie hat der Bewerbungsprozess ausgesehen?

Sean: Der Online-Bewerbungsprozess verlief reibungslos, obwohl für die Bewerbung zusätzliche Unterlagen erforderlich waren, die ich in Südafrika nicht gebraucht hätte. Ich hatte drei Interview-Runden mit HOFER und mit jeder Interviewphase wurde das Publikum größer und die Fragen herausfordernder. Die Interviews wurden professionell geführt und ich war sehr beeindruckt, aber gleichzeitig auch angespannt ob ich einen guten Eindruck hinterlassen konnte.

Hat dich HOFER beim Umzug unterstützt?

Sean: Ja absolut! HOFER hat mich während des gesamten Umzugsprozess enorm unterstützt. Wenn man 12.000 km von seiner Heimat und Familien und Freunden wegzieht, hat man schon genug Stress. HOFER organisierte eine Firma, die mir half eine Wohnung in Österreich zu finden und all meine Sachen von Südafrika nach Österreich zu transportieren. Zu wissen, dass dieser Prozess von HOFER erledigt wurde, gab mir die Möglichkeit mich mehr auf meine Familie und Freunde zu konzentrieren.

Was war die größte Umstellung beim Länderwechsel für dich?

Sean: Für mich gab es fünf große Umstellungen:

1. Da ich meine Eltern nicht jede Woche besuchen kann, führen wir jetzt wöchentliche Videoanrufe.

2. Von November bis April sieht man wenig Sonne in Österreich. In Südafrika wächst man mit sehr viel Sonne auf, unabhängig von der Jahreszeit.

3. Fahren auf der rechten Straßenseite mit einem Auto mit Lenker auf der linken Seite. In Südafrika ist das genau umgekehrt. Parallelparken war also ein Albtraum am Anfang.

4. Die Bezahlung im Supermarkt: Die Geschwindigkeit, mit der die Lebensmittel gescannt und dann von einem selbst eingepackt werden müssen ist enorm. In Südafrika gibt es “Einpacker”, die einem die Einkäufe packen.

5. Die Sprachbarriere: Mein Deutsch ist auf dem Basislevel (A2) und da ist eine gewisse Nervosität in Situationen die mehr als  Grundkenntnisse erfordern ganz normal.

Wann war dein erster Tag bei HOFER und wie haben deine ersten Wochen ausgesehen? (Einarbeitung etc.)

Sean: Ich habe im November 2020 angefangen. Meine ersten Wochen waren voll mit Onboarding-Themen und ich lernte die vielfältigen Arbeitsabläufe in unserer Abteilung kennen. Außerdem habe ich Einblicke in die spannenden Themen erhalten, die ich bearbeiten darf und durfte meine tollen Teammitglieder kennenlernen.

Was genau machst du in deinem Job, was sind deine Aufgaben?

Sean: Meine Aufgabe besteht unter anderem darin die strategischen Zukunftsplanung der Supply Chain Performance von HOFER/ALDI SÜD mitzugestalten.

Wie wichtig ist dir Teamgeist und wird dieser bei euch im Team gelebt?

Sean: Teamwork ist die Grundlage für Erfolg. Ich arbeite gerne mit meinen Kolleginnen und Kollegen zusammen, da sie so viel Inspiration für neue Ideen und Denkweisen liefern. Mein Team ist unterstützend und wir verfolgen gemeinsame Ziele.

 

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Sean: Ein typischer Arbeitstag beinhaltet viele Meetings, Interaktionen und Abstimmungen zu einer Vielzahl an verschiedenen Themen.

Wie gefällt dir Österreich soweit?

Sean: Österreich bietet atemberaubende Landschaften und ein super öffentliches Verkehrsnetz sowie vielfältige Kulturen - von klassischer Kunst über Musikgeschichte bis hin zu wunderschöner Architektur mit viel königlicher Geschichte, einzigartigen Sehenswürdigkeiten und Bier!

Was sind deine Hobbies?

Sean: Mein Lieblingshobby ist Reisen. Ich genieße es Ausflüge in all die wunderbaren Orte, die Österreich zu bieten hat, zu machen insbesondere gefallen mir die schönen Wanderwege. Ich bin ein Geschichtsliebhaber und daher sehr interessiert daran Sehenswürdigkeiten mit geschichtlichem Hintergrund zu entdecken.

Fliegst du oft heim und besuchst deine Familie?

Sean: Leider konnte ich aufgrund der Pandemie noch nicht zurück nach Hause, da in diesen Zeiten alles so unberechenbar ist was Grenzschließungen angeht. Ich bekomme jedoch spätestens nächsten Sommer Besuch von meinen Eltern und werde ihnen Österreichs wunderschöne Naturlandschaften zeigen.

Was gefällt dir am meisten an deinem Job bei HOFER?

Sean: Ein toller Teil meines Jobs ist, dass ich in der HOFER/ALDI SÜD Welt so viele interessante Menschen aus Österreich und der ganzen Welt treffe. HOFER unterstützt es, über den Tellerrand zu blicken. Oft haben Kolleginnen und Kollegen auch die Möglichkeit als Expatriate ein anderes Land kennenzulernen. Das ist eine großartige Chance um Erfahrungen zu sammeln.

Hast du ein HOFER Lieblingsprodukt?

Sean: Choceur natürlich - ganz klar! 

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